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Grußwort des Präsidenten der VDÄPC
Vereinigung der Deutsche Ästhetisch-Plastischen
Chirurgen e.V.

Prof. Dr. med. Dr. med. habil. C. J. Gabka

 

 

 

 

 
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Lebensqualität durch Plastische Chirurgie ist das hervorragende Motto unseres Jahreskongresses 2009, zu dem ich Sie im Namen der VDÄPC herzlich in Hannover willkommen heiße.

Wenig andere medizinische Fachgebiete sind so sehr prädestiniert wie die Plastische Chirurgie, wenn es um die Verbesserung der Lebensqualität geht. Die Bandbreite ist groß und so individuell wie sich der Begriff Lebensqualität für den Einzelnen definiert: Sie reicht von der einfachen Narbenkorrektur über die komplexe Brustrekonstruktion bis zum „state of the art“ Facelifting.

Natürlich bewirkt auch eine Cholezystektomie eine Steigerung der Lebensqualität, aber gerade im Bereich der Ästhetischen Chirurgie bewegen wir uns nicht mehr auf dem Gebiet der absoluten (medizinischen), sondern der relativen (gewünschten) Indikation. Diese Bandbreite deckt nur der Plastische Chirurg ab.

Mittlerweise erwartet der Patient vom Plastischen Chirurgen bereits eine Verbesserung der Lebensqualität, wenn er sich uns anvertraut. Ist diese Erwartungshaltung gerechtfertigt? Ich meine ja! Gerade in der hoch elektiven Ästhetisch-Plastischen Chirurgie wie wir sie anbieten, müssen wir uns dem Anspruch des Patienten stellen. Es ist schon fast selbstverständlich, dass die Sicherheit eines operativen Eingriffes gewährleistet sein muss. Wir stehen also vor allem in der Verpflichtung einer Ergebnisqualität, die dem Patienten auch objektiv mehr Lebensqualität verschafft. Wenn wir Höchstleistungen versprechen, und das ist unser Anspruch (!), dann darf der Patient diese auch erwarten.
Unabdingbar bleibt aber, dass wir trotz aller chirurgischen Machbarkeit unsere Patienten über die Unwägbarkeiten der Natur, der Heilung, der Individualität aufklären, damit er mögliche Abweichungen und Komplikationen verstehen kann.
Denn garantieren können und dürfen wir nicht!

Unser Wissen um optimale Behandlungsstrategien für unsere Patienten und deren Lebensqualität zu mehren, in diesem Dient steht der Jahreskongress 2009, zu dem ich Professor Peter Vogt und seinem gesamten Organisationsteam ein gutes Gelingen wünsche.


Prof. Dr. med. Dr. med. habil Christian J. Gabka
Präsident der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen
 

 

 

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